Zimt

4000 Jahre Zimt – nur gesund?

Was Zimt alles kann und du wissen solltest

 

Langsam kommt die Zeit der Weihnachtsdüfte wieder, wenn es nach Zimt und Nelken riecht. Ich mag das total!:)

Diese Wintergewürze sind nicht nur wohlriechend, sondern in dieser Jahreszeit auch medizinisch sinnvoll:
Sie wärmen von innen und helfen dir, nicht so rasch erkältet zu sein.

Einige Gewürze sind besonders beliebt und stehen mit ihrem Duft für Kindheit, Lebkuchen und Wohlfühlen. Aber gleichzeitig hat jedes einzelne von ihnen tolle gesundheitsfördernde Wirkungen.
Hier geht es um die Wirkung von Zimt und worauf du  beim Genuss unbedingt achten solltest!

 

Geschichte des Zimts

400jahrezimtZimt ist eines der ältesten Gewürze und gehört zur Familie der Lorbeergewächse.

Zimt  wurde angeblich schon 2000 v. Chr. In China und Indien verwendet, bei den alten Ägyptern wurde das Gewürz  zum Einbalsamieren genommen und bei den Römern auch als Medizin und als Aphrodisiakum.

Zimt riecht und schmeckt sehr aromatisch, süß und kaum bitter.

 

Es gibt hundert verschiedene Zimtarten, aber bei uns findet man vor allem zwei Arten, und zwar den teureren Ceylon-Zimt und den Cassia-Zimt.

Der Ceylonzimt zeichnet sich durch ein feines Aroma und eine helle Farbe aus. In seinem ätherischem Öl ist vor allem Zimtaldehyd enthalten, dazu noch Eugenol und ein geringer Cumaringehalt.

Der aus China stammende Cassia-Zimt ist leicht süßlich, mit kräftigem Aroma und von dunkler Farbe. In seinem ätherischem Öl ist ein hoher Cumaringehalt zu finden.

Der hohe Cumaringehalt des billigeren Zimts kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Atembeschwerden führen. Bei normalem Gebrauch besteht laut einer Risikobewertung der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit dennoch kein gesundheitliches Risiko.

 

Die Heilkraft von Zimt

In der Rinde des Ceylonzimtes sind die wirksamen Inhaltsstoffe, nämlich das aromatische ätherische Öl ( vor allem Zimtaldehyd),aber auch Gerbstoffe, Eugenol, Terpene und Cumarin.

Diese Substanzen wirken gegen Bakterien und Pilze, sie regen die Muskeltätigkeit in der Magen-und Darmwand an und sind daher verdauungsfördernd. Auch bei Appetitlosigkeit, Sodbrennen, Völlegefühl, leichten Magen-Darmkrämpfen und Blähungen ist Zimt ein klassisches Naturheilmittel.

Bestimmte Inhaltsstoffe aus Zimt beeinflussen vermutlich den Blutzuckerspiegel.

Im Labor konnte man eine Erhöhung der Insulinfreisetzung und eine erhöhte Reaktionsfähigkeit des Gewebes auf Insulin beobachten. Das wäre für Diabetiker Typ-2 eine interessante Therapiemöglichkeit, aber mit Studien ließ sich der Effekt einstweilen nicht belegen.

Daher rät zur Zeit die Deutsche Diabetes Gesellschaft davon ab, Zimt als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

 

Nebenwirkungen von Zimt

 

Durch Bestandteile des ätherischen Öls in Zimt kann es zu allergischen Schleimhaut-und Hautreizungen kommen.

Beim Konsum einer größeren Menge der Zimtrinde (mehr als 4 Gramm pro Tag) kann es zu Herzrasen, einer erhöhten Darmperistaltik, Schweißausbrüchen und einer erhöhten Atemfrequenz kommen, danach ist eine erhöhte Schläfrigkeit zu beobachten.

 

Achtung!

 

Zimt und auch das ätherische Öl sollen nicht in der Schwangerschaft ( wehenfördernde Wirkung!), bei stillenden Müttern und bei Kindern angewendet werden.

Auch bei einer Überempfindlichkeit gegen Zimt oder bei bestehenden Magen-oder Darmgeschwüren ist Vorsicht geboten.

 

4000jahrezimtDie Anwendung

 

Zimttee ist zwar ungewöhnlich, aber möglich. Man nimmt dazu ca. einen Teelöffel klein geschnittene Zimtrinde und übergießt sie mit kochenden Wasser.

Nach eine Ziehzeit von zehn Minuten kann man die Pflanzenteile abseihen. Insgesamt kann man drei Mal täglich einen Zimttee trinken.

 

Wenn du ein Fan des morgendlichen warmen Breis bist, dann habe ich ein stärkendes Rezept für dich:
Haferflocken mit z.B. Reismilch aufkochen, nach ein paar Minuten zugedeckt ein wenig abkühlen lassen, Obst nach deinem Geschmack, ein wenig Kakaopulver und ein wenig Zimt dazu – fertig!

Auch eine duftender   Nachmittagskaffee mit frischen Zimtmuffins mit gehackten Haselnüssen ist etwas richtig Gutes!

Auch im Apfelstrudel, im Milchreis, im Kompott oder im Kakao findet Zimt bei uns Verwendung. Und nicht zu vergessen der Glühwein, der Punsch und der Lebkuchen, die ohne Zimt nur halb so gut wären.

Im asiatischen Raum wird Zimt auch sehr gern bei pikanten Reis- oder Fleischgerichten verwendet, zum Beispiel als Bestandsteil einer Currymischung oder bei Chutneys.

 

Zusammenfassend kann man sagen:

Guter Zimt ist für viele ein wunderbares Weihnachtsgewürz, das der Seele und dem Körper guttut!

Claudia

Deine Wohlfühlärztin

 

Über Dr. Claudia Prenner

Ich bin Dr. Claudia Prenner, die Wohlfühlärztin, und ich führe dich mit Herz und Kompetenz zu deinem Wunschgewicht.

Ich zeige dir, wie du auch als Frau mit 40 plus rasch und entspannt schlank wirst, damit du dich fitter, jünger und wohler fühlst und ein neues Lebensgefühl in deinem Körper genießt.

Mehr erfahren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.